Eingang La Mallorquina - Puerta del Sol

Wenn du von La Mallorquina einmal „Napolitanas“, „Trufas“ oder eine Torte probiert hast, verstehst du den Madrider Spruch: „De Madrid al cielo… pero pasando por La Mallorquina” („Von Madrid zum Himmel … aber über die Mallorquina”). Alles, was du hier kaufen kannst, ist hausgemacht, superfrisch und oft noch warm. Hier wird nichts aufgehoben. La Mallorquina hat keine Gefrierschränke. Sollte was übrigbleiben (was ich mir kaum vorstellen kann), wird es an Charity-Einrichtungen gespendet.

Adresse

La Mallorquina
Puerta del Sol, 8
Calle Mayor, 2
28013 Madrid
Telefon: +34 915 211 201

Öffnungszeiten

Täglich: Zwischen 8:30 Uhr und 21:30 Uhr.

Preislage

Das kannst du dir beruhigt leisten:

Zur Orientierung: Eine Napolitana 1,30 Euro, eine große Trufa 1,90 Euro, eine Torte „Trufa“ 20 Euro.

Wo finde ich La Mallorquina?

Reservierung

Hier kannst du nicht reservieren.

Angebot

La Mallorquina hat ein sehr breit gefächertes Angebot einer guten Konditorei. Schau selbst mal rein, was dir am besten schmeckt. Für auf die Faust kaufe ich mir gerne Napolitanas. Für die Family muss es immer „Trufas“ sein. Zum Geburtstag „Tarta de Trufa“. Aber es gibt weitaus mehr.

Besonderheiten

Wie schon eingangs beschrieben, hier ist alles hausgemacht, superfrisch und oft noch warm. Sollte abends etwas übrigbleiben, wird es an Charity-Einrichtungen gespendet.

Dekor

La Mallorquina hat zwei Eingänge: einen an der Puerta del Sol Nr. 8 und den anderen in der Calle Mayor Nr. 2. Im Erdgeschoss  befindet sich die Konditorei. Im hinteren Teil (von der Puerta del Sol aus gesehen) kannst du deinen Kaffee und Kuchen an der Bar trinken und essen. Bei der Konditorei mit Bar unten und dem Café im ersten Stock erkennt man den Stil der 60er Jahre.

Geschichte der Konditorei La Mallorquina

La Mallorquina wurde von den Unternehmern Balaguer, Coll und Ripoll, die aus Mallorca stammten. zuerst in der Calle Jacometrezo eröffnet. Nach dem Umbau der Puerta del Sol zogen sie 1894 an den heutigen Standort um, in dem sich vorher ein Café und Teehaus befand.

Anfänglich verkauften sie typisch mallorquinische Produkte, darunter Ensaïmadas (aber auch schon mit heißer Schokolade), Wurstwaren wie Sobrasada und Konserven. Auch Pralinen gehörten zu ihrem Sortiment.

Das Geschäft war sehr exklusiv aufgemacht. Die Ober bedienten im Frack und sprachen mit den Kunden auf Französisch. Dementsprechend hatten hier auch exzentrische Gäste ihren Stammtisch: Rubén Darío, José Echegaray, Francisco Silvela, Benito Pérez Galdós, Gómez de la Serna, Pío Baroja, der Nobelpreisträger der Literatur Juan Ramón Jiménez und eine weitere Gruppe von Schriftstellern und Küntslern, die unter dem kollektiven Pseudonym El Bachiller Alonso de San Martín zeichneten.

Nach dem Bürgerkrieg vekaufte Ripoll das Geschäft. Seitdem versuchten die Familien Quiroga und Gallo der Konditorei und dem Café neuen Glanz zu verschaffen. Wie aus der Website zu entnehmen ist, müssen die ersten Zeiten sehr schwierig gewesen sein, da es an Rohstoffen wie Zucker, Mehl, Kaffee oder Kohle mangelte.

Mittlerweile hat die 3. Generation die Regentschaft übernommen. Das heutige Aussehen erlangte La Mallorquina bei ihrem Umbau von 1960.

Im Laufe der Jahre wurde die zentralste Bäckerei Madrids mit mehreren Preisen der Handelskammer, der Stadt und der Autonomen Gemeinschaft Madrid gekrönt. Unter dem Laden und der Bar arbeiten mehr als 20 Konditoren durchgehend von 6 Uhr in der Früh bis 20 Uhr abends.

Bewertung auf Tripadvisor

Auf Tripadvisor liegt La Mallorquina mit 1 950 Bewertungen bei 4,5 Punkten von 5. Das macht Platz 154 bei 9 295 bewerteten Madrider Restaurants. Überraschenderweise scheinen noch nicht viele Deutsche hierher gefunden zu haben. Zum Zeitpunkt dieses Artikels haben nur 24 ihre Meinung abgegeben. Für deutschsprachige Gäste also ein Insidertipp!

Ich würde mich über ein Feedback von dir freuen

Wie hat dir La Mallorquina gefallen? Hast du etwas vermisst? Wie war deine Erfahrung auf der Reise nach Madrid? Hast du noch andere Aspekte, die anderen Lesern helfen können? Hast du Fragen?

Trage es einfach unten in den Kommentar ein. Ich freue mich darauf!

4 Antworten
  1. Andrea
    Andrea says:

    Hallo, ich würde ja so gerne mal nach Madrid reisen. Aber was noch nicht ist kann ja noch werden… ein Tipp für einen Café Besuch hätte ich dann schon einmal. Vielen Dank dafür. Ich freue mich auf weitere Inspirationen von dir, damit ich für meine Madrid-Reise gut vorbereitet bin.
    UND: Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude! 🙂
    Liebe Grüße
    Andrea

    Antworten
    • Heinz
      Heinz says:

      Danke Andrea für die netten Worte. Da kommen garantiert noch mehr Beiträge. Habe schon 12 vorbereitet und einen angefangen. Arbeite auch an einem Freebie für eine Wochenendreise nach Madrid. Komme einfach zeitlich nicht nach, da ich auch noch arbeiten muss. Mit dem Blog verdiene ich derzeit noch kein Geld (hier liegt meine Vorfreude :-). Scheibe dich doch ein. Dann bekommst du es vielleicht noch vor deiner Reise.

      Antworten
  2. Daniela Shams
    Daniela Shams says:

    Gut! Steht auf meiner „Madrid-Liste“. Erinnert mich an die Konditorei, die ähnlich traditionell in Lissabon arbeitet und diese köstlichen, kleinen Törtchen mit Vanillecreme anbietet. Schöne Grüsse!

    Antworten
    • Heinz
      Heinz says:

      Die Vanillecreme-Törtchen könnten das sein, was wir hier „Napolitanas“ nennen. Da komme ich mir immer wie im Schlaraffenland vor. Kulinarisch kommst du in Madrid und in ganz Spanien voll auf deine Kosten!

      Antworten

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