Dieses Jahr habe ich meinen Geburtstag dazu genutzt, Patones de Arriba zu besuchen, da es in jeglicher Hinsicht aus dem Rahmen der Madrider Dörfer fällt:

Wie ich schon in einem anderen Beitrag schrieb, ist die Dehesa de la Oliva eine archäologische Schatzkiste. Es ist sehr beeindruckend, dass in dem kleinen Gebiet, wo der Lozoya in den Jarama mündet, welches uns heute als total verlassen und leer vorkommt, dermaßen viele archäologische Zeugnisse von Menschen unterschiedlichster Kulturen und Gesellschaften zu sehen sind.

Eigentlich bin ich in die Dehesa de la Oliva nur durch meine Dickköpfigkeit gekommen. Ich wollte nach Patones de Arriba und hatte vorher herumgegoogelt und etwas über Ausgrabungen gelesen. Während der Besichtigung von Patones fragte ich bestimmt acht Mal danach, keiner wusste Bescheid. Selbst die Einheimischen nicht. So tobte ich nach dem Mittagessen in Patones […]

Solche Wachtürme findest du in allen Regionen Spaniens verstreut, die zum arabischen Reich Al-Ándalus (zwischen 711 und 1492) gehörten. Das spanische Wort „Atalaya“ kommt, wie du dir vielleicht schon gedacht hast, aus dem Arabischen und bedeutet in etwa „Turm, von dem aus man Land und Meer beobachten und ankündigen kann, was dort passiert“.

Das gerüchteumwobene Haus Casa Cordero, auch Casa Maragato genannt, hat in Madrid in vielerlei Geschichte gemacht: erster Wohnblock Madrids, erste private Telefonzentrale Madrids, Vorbild für die restlichen Häuser der Puerta del Sol, erstes großflächiges Kaufhaus in Madrid, 1974 Ort eines Attentates – aber kaum einer weiß es.

Der Platz Puerta del Sol (Sonnentor) ist weitaus mehr als nur ein bekannter touristischer Platz im Herzen der Madrider Altstadt, sondern spielt eine zentrale Rolle im Leben der Spanier und insbesondere der Madrider.

La Real Casa de Correos – das Königliche Postamt – ist das zentrale und heute älteste Gebäude an der Puerta del Sol. Es wurde vom französischen Architekten Jaim Marquet zwischen 1766 und 1768 erbaut. Hier befand sich fast ein Jahrhundert lang das Postamt. Dann wurde dort 1847 das Innenministerium (Ministerio de Gobernación) untergebracht.

Die Plaza Mayor befindet sich in der Nähe der Puerta del Sol. Wenn du von dort aus die Calle Mayor in Richtung Calle de Bailen nimmst, liegt sie auf der linken Seite. Du musst durch einen der Torbogen durchgehen, die du von der Calle Mayor aus sehen kannst.

Am 24. Januar ist der 40. Jahrestag des Blutbads von Atocha 1977, ein Attentat auf das Anwaltsbüro für Arbeitsrecht in der Calle de Atocha 55. Lange habe ich überlegt,

In meiner „Sturm und Drangzeit“ haben wir uns sehr gerne mit unseren Freunden im „Ratón“ im Barrio de las Letras getroffen, eine Kneipe, die Freunden von uns gehörte, und haben dort „die Welt in Ordnung gebracht“. Auf die Idee, meinen Blog mit diesem Teil anzufangen, kam ich, als ich zu meinem Sechzigsten meine in Deutschland […]